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Kegeln: (Verein Wiesbadener Sportkegler 1921 e.V.)
Blau-Gelb Damen siegen gleich zwei Mal im Krimi.

(gg) Nichts für schwache Nerven. So könnte man die beiden Auswärtsspiele der beiden Frauen-Mannschaften von Blau-Gelb Wiesbaden zusammenfassen. Aber der Reihe nach: Drei Stunden vor dem Sendetermin des Sonntags-Tatorts hatten die Regionalliga Frauen von Blau-Gelb ihren Krimi schon hinter sich. In einem nervenaufreibenden Spiel gewannen sie am Ende ihre Auswärtspartie bei Fortuna Darmstadt mit 2623:2627. Die Glücksgöttin war also eher auf der Seite der Gäste. Die anfängliche Führung durch Röhrig (443) und Salewski (438) von 28 Kegel konnte die Mittelpaarung mit der sehr sarken Sigrid Schlünß (460) und Christa Sturm (427) weiter auf 53 Kegel ausbauen. Am Ende konnte sich dann vor allem Daniela Machwirth (454) der Aufholjagd der Gastgeber (908) entgegenstemmen, während Sonja Lehmann (405) noch dazu beitrug, dass die beiden wichtige Auswärtspunkte mitgenommen werden konnten. Mit diesem Sieg haben die Frauen nun die Tabellenführung in der Regionalliga übernommen. Fast zeitgleich – Tatort Walldorf. Hier spielte die zweite Garnitur. Und auch hier entwickelte sich ein Spiel auf des Messers Schneide. Am Ende holten Sandra Kett (437) und Silke Zahn (419) den knappen Rückstand auf und verwandelten ihn in den viel umjubelten 2421:2422 Sieg mit 1 Kegel Vorsprung. Ähnlich spannend, aber mit dem schlechteren Ausgang, erging es den Hessenliga-Männern. Sie verloren auswärts bei der TuS/SKC Griesheim mit 5313:5282. Die knappe Führung zu Beginn durch Klaus Schäfer (898) und Sven Suppes (860) von 27 Kegel wurden in der Mitte eingebüßt. Bernd Weintz (888) und Stefan Weber (841) schicken das Schlussduo mit 36 Kegel Rückstand auf die Bahn. Am Ende konnten Christoph Gutteck (900) und Dennis Krüger (895) gegen gleichwertige Griesheimer kaum Boden gut machen. Die Hessenliga-Frauen von KOMET Wiesbaden konnten ihren „Höhenflug“ nicht fortsetzen. Beim Gastspiel in Lorsch gegen den SC/KC Bensheim verloren sie knapp mit 2530:2504 Kegel. Beim Spiel über sechs Bahnen hatten sie nach der ersten Hälfte noch mit 17 Kegel geführt; auch Dank einer sehr gut aufgelegten Sandra Guderjahn (446). Am Ende musste man aber die Stärke der Gastgeber anerkennen, die trotz einer Verletzung ihrer Schlussspielerin die Oberhand behielten. Hervorzuheben ist aber noch die sehr gute Leistung von Teodora „Teo“ Dragoescu, die zweitbeste im Team war und deren Trainingsfleiß sich immer mehr auszahlt. In der Gruppenliga besiegte Eintracht Wiesbaden den Tabellenletzten TuS/SKC Griesheim II klar mit 5283:4505. Die Gäste konnten die letzten 100 Kugeln keine Gegenwehr mehr leisten, da sich ihr Schlussspieler verletzte und sie bereits ein Mal ausgewechselt hatten. Aber auch so wäre das Spiel klar gewonnen worden. Nach der Startpaarung sah es noch nach einer spannenden Angelegenheit aus (1723:1720). Aber die Mittelpaarung mit Steffen Dietrich (888) und Daniel Dillmann (880) sorgten für einen beruhigenden Vorsprung von 222 Kegel. Die Schlussachse mit Dirk Rauscher (915/319) und Jürgen Hesse (877/323) zeigte vor allem im Abräumen ein starkes Spiel. Nach der Niederlage von SG Kelsterbach ist die Eintracht nun alleiniger Tabellenführer. Das Gastspiel der zweiten Mannschaft von Blau-Gelb in Lorsch gegen den SC/KC Bensheim war von einem schweren Unglücksfall überschattet. Auf den Nebenbahnen brach ein Spieler zusammen und musste vom herbeigerufenen Notarzt reanimiert werden. Unter diesen Umständen war an ein weiter spielen nicht zu denken. Beide Mannschaften einigten sich auf den Abbruch des Spiels. Wann die Partie nachgeholt wird, stand noch nicht fest. Die Wiesbadener Wölfe konnten ihr Heimspiel gewinnen. Mit 5131:5006 siegten sie am Ende klar gegen die SG Sachsenhausen. Zu Beginn der Partie allerdings sah es gar nicht nach dem dritten Saisonsieg aus. Mit 60 Kegel Rückstand ging die Mittelpaarung auf die Bahn. In der zeigte Thomas Haas (916) eine sehr gute Leistung und hielt damit seine Mannschaft im Spiel. Die Schlussachse hatte nun „nur“ noch 17 Kegel Rückstand. Ludwig Doerle mit starken 911 und Heiko Schauß (868) drehten die Partie und lagen am Ende klar mit 125 Kegel in Front. In der Bezirksliga kassierte die dritte Mannschaft von Blau-Gelb eine herbe Niederlage. Mit 5162:4622 hatten sie nicht den Hauch einer Chance. Nach den zuletzt verbesserten Leistungen ein Rückschlag beim Kampf um den Klassenerhalt.

Ergebnisse: Frauen: Hessenliga: SC/KC Bensheim – KOMET Wiesbaden 2530:2504. – S. Guderjahn 446, Dragoescu 420, Köhler 418, Kopp 417, Westermann 407, Frohring 396. Regionalliga: Fortuna Darmstadt – Blau-Gelb Wiesbaden 2623:2627. – Schlünß 460, Machwirth 454, Röhrig 443, Salewski 438, Sturm 427, Lehmann 405. Bezirksliga: Rot-Weiß Walldorf II – Blau-Gelb Wiesbaden II 2421:2422. – Kett 437, Zahn 419, Zapp 397, Dittrich 397, Matten 393, Birkmeyer 379.

Männer: Hessenliga: TuS/SKC Griesheim – Blau-Gelb Wiesbaden 5313:5282. – Gutteck 900, Schäfer 898, D. Krüger 895, Weintz 888, S. Suppes 860, Weber 841. Gruppenliga: Eintracht Wiesbaden – TuS/SKC Griesheim II 5283:4505. – Rauscher 915, Dietrich 888, D. Dillmann 880, Hesse 877, A. Tanz 876, R. Tanz 847. Wölfe 05 Wiesbaden – SG Sachsenhausen 5131:5006. Haas 916, Doerle 911, Schauß 868, Heiligers 842, Wallmeier 835, Loth 759. Bezirksliga: VfR Wiesbaden – SSG Langen 4811:4822. – Schmidt 850, Käbe 827, Schulz 825, Liedtke 803, Diehl 774, Rudel 732. SG Kelsterbach III – Blau-Gelb Wiesbaden III 5162:4622. – R. Suppes 853, Radecke 794, Wartasch 785, Schwamb 780, Erk 734, Fließ/Ryan 676. A-Liga: Blau-Weiß Mörfelden III – Turnerbund Wiesbaden 2285:2404. – T. Engert 434, Linse 416, K. Stein 407, A. Stein 397, Kriewat 381, Mehlhose 369. Wölfe 05 Wiesbaden II – Blau-Weiß Mörfelden 2377:2536. – Richter 440, Nestroi 409, Purr 399, Riedel 394, Görner 378, Blaschke 357. B-Liga: Eintracht Wiesbaden III – SG Sportfreunde Groß-Gerau 1551:1496. – Frohring 427, W. Ebert 397, Frank 371, Rheingans 356.

Gerd Guderjahn
Pressewart VWSK Wiesbaden


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Autor: gegu
Artikel vom 23.01.2012, 10:24 Uhr
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