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(SV Wehen 1926 - Wiesbaden) |
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Mit „Victor’s“ zum Sieger: 2:0-Erfolg über Eintracht Frankfurt
Erstmals in einem Vorbereitungsspiel konnte unsere Zweitliga-Mannschaft mit dem neuen Hauptsponsor „Victor’s“ auf der Brust und dem Namenszug auf den Trikots auflaufen. Und avancierte prompt zum Sieger! Etwas überraschend, denn Gegner im Freundschaftsspiel, dass im Geisenheimer Rheingaustadion vor ca. 3000 Zuschauern ausgetragen wurde, war kein geringerer als Bundesligist Eintracht Frankfurt! Maximilian Nicu und Ronny König markierten die Treffer zum 2:0 (1:0)-Erfolg. „Meine Mannschaft hat das Trainingsprogramm gut weggesteckt und war wider Erwarten sehr spritzig heute“, lobte Christian Hock auf der Pressekonferenz im VIP-Zelt nach der Partie. „Wir standen defensiv sehr gut und haben besonders auf den Außenbahnen hohe Qualität gezeigt.“ Kann man wohl sagen! Die Innenverteidigung mit Marko Kopilas und besonders Vlado Jeknic ließ kaum eine Tormöglichkeit der Eintracht zu. Umgekehrt wurde schnell von Abwehr auf Angriff umgeschaltet. So beim ersten Tor: Hajrudin Catic schickte Benjamin Siegert auf rechtsaußen auf die Reise. Dieser passte in die Mitte zu Martin Willmann, der das Spielgerät geschickt behauptete und für den heranrauschenden Maximilian Nicu ablegte, der zum 1:0 einschoss (20.). Dieses Tor hatte sich angedeutet, da zuvor Nicu und Siegert das Tor schon mehrfach ins Visier genommen hatten, aber entweder an Eintracht-Keeper Markus Pröll scheiterten oder das Gehäuse verfehlten. Auch der zweite Treffer war der Abschluss einer gelungenen Kombination, diesmal über die beiden Ex-Eintrachtler Sascha Amstätter und Bakary Diakité. Ronny König vollendete diesen Spielzug mit dem 2:0 (76.). Gar das 3:0 hatte Torsten Reuter auf dem Fuß, der in den Sechzehner eingedrungen war, dann aber über das Tor schoss (88.), ehe in der Schlussminute ein Amantidis-Schuss am langen Prosten vorbeistrich. „Es war zu heiß“, hatte Amstätter nach dem Abpfiff nur wenig zu bemängeln: „Wir standen hinten gut und waren auch spielerisch stark.“ Somit hat das Team sich einen freien Sonntag redlich verdient. Weniger zufrieden indes Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel, wenngleich er das harte Training der vergangenen Wochen unterstrich: „Die Mannschaft war ausgelaugt und müde.“ Doch nicht allein das war Grund für den Ausgang der Partie: „Von den etablierten Spielern hatte ich mehr erwartet.“ Sicher, man muss relativieren, dass wir neun Mal auswechselten, Frankfurt nur ein Mal und zudem auf einige Länderspielreisende und verletzte Akteure verzichten musste. Doch gegen einen solchen Gegner mit 1:0 in Führung zu gehen, diese zu behaupten und gar auszubauen ist schon eine prima Leistung. Und schmälern wollte Funkel unseren Sieg auch nicht: „Ich wünsche Wehen den Klassenerhalt, weil ich weiß, was das für einen kleinen Verein bedeutet. In Wehen wird schon seit Jahren großartige Arbeit geleistet.“ Dass die Mannschaft das Zeug dazu hat, im Profifußball zu bestehen, hat sie mit dem heutigen Achtungserfolg unter Beweis gestellt. Aufstellung: SV Wehen Wiesbaden: Masic – Nakas (64. Schöckel), Kopilas (64. Glibo), Jeknic, Paul (46. Kokot) – Schwarz (46. Amstätter), Bick (64. König) – Siegert (64. Reuter), Catic (46. Diakité), Nicu (64. Caillas) – Willmann (46. Atem). Eintracht Frankfurt: Pröll – Ochs, Russ, Vasoski (73. Spycher), Chaftar – Preuß, Toski, Fink, Ljubicic – Amanatidis, Meier. Tore: 1:0 Nicu (20.), 2:0 König (76.) Schiedsrichter: Walz (Pfedelbach). Zuschauer: 3000. Auch Oberliga-Team siegreich: 8:1 beim FSV Bretzenheim Zur gleichen Zeit wie unser Zweitliga-Team der Eintracht gegenüberstand, war auch unser Oberliga-Team am Ball und siegte mit 8:1 (3:0) beim Südwest-Landesligisten FSV Bretzenheim. Vor der Pause trafen Alexander Karapetian, Jonas Grüter und Christian Maus, nach dem Seitenwechsel waren Steve Sam, erneut Grüter, Aykut Öztürk, Simon Goldhammer und Daniele Fiorentino erfolgreich. Für Fiorentino war es der „zweite Versuch“, nachdem er beim Stand von 6:1 einen Strafstoß noch verschossen hatte. „Ein etwas holpriges Spiel mit wenig Fluß“, befand Trainer Kosta Runjaic. „Durch die Hitze war es für die Spieler eine extreme Umstellung binnen weniger Tage. Die Mannschaft hat das Beste daraus gemacht, auch wenn letztlich zwei oder drei Tore mehr hätten fallen müssen.“ Bereits am morgigen Sonntag ist der nächste Test angesetzt, dann an der Berliner Straße gegen Landesligist SV Wiesbaden (17 Uhr).
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 16.07.2007, 12:43 Uhr
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