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| American Football:
(AFC Wiesbaden Phantoms e.V.) |
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Erfolgreich, aber nicht zufrieden stellend – der erste Sieg der Phantoms
Anstrengung erforderte für die erste Mannschaft des Wiesbadener Footballvereins lediglich das „Auf-den-Beinen-bleiben“. Das wechselhafte Wetter hatte den Platz am Camp Lindsey streckenweise zu einer Schlammrutschbahn gemacht. Doch trotz schlechtem Wetter fanden 250 unentwegte Footballfans den Weg ins Europaviertel, um ihre 46 Blau-Gelben zum Saisonauftakt zu unterstützen. ZU sehen bekamen sie ein sehr einseitiges Spiel, das bereits nach dem ersten Spielviertel beim Stand von 19:0 entschieden war. Carsten Braun und Michael Daub nutzen die ersten beiden Angriffsserien jeweils zum Touchdown. Stephan Edelmann blockte einen Stuttgarter Punt zum selben Ergebnis, während Christoph Karl einen Extrapunkt beisteuerte. Der Rest ist schnell erzählt, dauerte aber nach Meinung aller Beteiligten bei unangenehmsten Witterungsbedingungen erheblich zu lange. Phil Stinson legte im zweiten Spielviertel einen weiteren Touchdown nach, Frank Grimm erhöhte per Two-Point-Conversion auf 27:0. Ein mißlungener Field Goal Versuch verhinderte ein deutlicheres Ergebnis zur Halbzeit. Auf der Gegenseite ließen die Stuttgarter erkennen, dass ein langes und schweres Zweitligajahr vor der Mannschaft liegen wird. Mehr noch als unter dem rutschigen Geläuf, dem Regen und dem böigen Wind litten sie unter der Phantoms Defense, angeführt von Jan Müller. Dieser spielte mit der Offense der Silver Arrows schlicht Katz und Maus, war an jedem zweiten frühzeitig gestoppten Spielzug unmittelbar beteiligt. Mit der Dominanz und zunehmend widrigen äußeren Bedingungen ließ vor allem in der zweiten Halbzeit merklich die Konzentration und Motivation nach. Zwei Touchdowns und zwei Punkte durch einen Safety wurden den Phantoms aufgrund von Penalties durch die Referees aberkannt. So blieb es Frank Grimm vorbehalten, mit einem sehenswerten Lauf über 15 Meter den letzten Touchdown des Spiels zu erzielen, Christoph karl erhöhte auf 34:0. Im vierten Spielviertel machte auch alles Experimentieren seitens der Phantoms keinen Sinn und Spaß mehr. Die Silver Arrows gelangten auch weiterhin nicht mal in die Nähe möglicher eigener Punkte. Die Spieler sehnten sich nach der wärmenden Dusche, der Rasen im Euroapviertel nach erholsamer Schonung. Diese wurde ihm dann nach schlichtweg langweiligen, weil zu einseitigen zweieinhalb Stunden Football gewährt. Die wirklichen Herausforderungen warten auf Michael Trebers Team erst in den nächsten Wochen, wesentliche Erkenntnisse ließen sich aus der Schlammschlacht gegen Stuttgart für den weiteren Saisonverlauf nicht gewinnen. Nächstes Wochenende geht es nach Darmstadt. Da dürften Konzentration und Motivation selbst bei schlechtesten äusseren Bedingungen kein Problem sein. Einen gelungenen Einstand feierte der neue Stadionsprecher Sebastian Schumacher. Trotzdem er fast das komplette Spiel über mit dem Sichern des vom Wind arg gebeutelten Regenschutzes zu tun hatte, machte es ihm und den tapferen Zuschauern auf der Tribüne sichtbar Spaß, gemeinsam aus der Not des "Ugly Wins" eine Tugend zu machen.
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Autor: anku
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Artikel
vom 09.05.2005, 14:32 Uhr
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